Umwelt/Verdauung/
Schlaf/TCM

Umwelt

Schadstoffe, Lärm, Bakterien, Viren, Gifte, Klima, optische Einflüsse...

Umwelteinflüsse lassen sich nicht vermeiden, jedoch gibt es genügend Möglichkeiten, sich vor ihnen zu schützen, den Körper zu stärken und weniger anfällig für Einflüsse von außen zu machen.

Eine Möglichkeit der Abhärtung und Stärkung des Immunsystems bieten Sauna und Abkühlung im Wechsel. Weitere postivie Auswirkungen von regelmäßigen Saunagängen sind eine Senkung des Blutdrucks und des Risikos des plötzlichen Herztods, Förderung des Schlafs und eine Reduktion von negativen Körperreaktionen auf Stress.

Feuchter Dampf des Dampfbads befeuchtet die Atemwege und löst hartnäckige Verschleimungen. 

 

Zu welcher Tageszeit es am verträglichsten ist, in die Sauna zu gehen, und wie man den Körper optimal vor- und nachbereitet, so dass kein unangenehmer Hitzestau entsteht, zeigen wir Ihnen bei persönlichen Beratungen in unserer Lehrsauna.

Verdauung

Nicht die Haut ist unsere größte Grenzfläche zur Außenwelt, sondern der Magen-Darm-Trakt, welcher von unzähligen, vielfältigen Bakterien besiedelt ist. Etwa eine Tonne an Nährstoffen wird bei einem Erwachsenen pro Jahr durch das Verdauungssystem transportiert. Neben den Nährstoffen passieren auch Bakterien, Viren, Schadstoffe und Schwermetalle den Darm.

Der Darm hat einen großen Anteil am Funktionieren unseres Immunsystems. Rund 80% der Immunzellen liegen in der Darmschleimhaut (Peyersche Plaques).

Liegt eine Erkrankung, Allergie oder Entzündung des Darms vor, kann es zu einer erhöhten Durchlässigkeit der Darmwand kommen, dem Leaky Gut-Syndrom. Unerwünschte Stoffe, Bakterien und Viren gelangen nun ins Blut und lösen eine Immunreaktion aus. Folgeerscheinungen sind Herz-Kreislauf-Probleme, chronische Infektionen, Allergien und Autoimmunerkrankungen.

Das Leaky Gut-Syndrom entwickelt sich meist schleichend und unbemerkt. Spürbare Schmerzen dagegen verursacht der Reizdarm oder der Reizmagen. Symptome sind Bauchschmerzen, Blähungen, Völlegefühl, Übelkeit, Durchfälle oder Verstopfungen, die in den meisten Fällen stressbedingt (zu hoher Sympathikotonus) sind oder durch zu hohen Alkoholkonsum, Medikamente oder eine Fehlbesiedelung mit Helicobacter plyori verursacht werden. Aufgenommene Nahrungsmittel (insbesondere Kohlenhydrate) werden im oberen Dünndarmbereich nicht vollständig abgebaut und verursachen Gärungs- und Fäulnisprozesse im Dünn- und Dickdarm.

Den Grund der Symptome für Magen-Darm-Beschwerden können wir in unserer Praxis mit Hilfe neuester Untersuchungsmethoden sowie mit Hilfe einer Untersuchung bestimmter Proteine im Blut bestimmen.

Schlaf/ Tag-Nacht-Rhythmik/ Schnarchen

Schlaf ist lebenswichtig. Nachts erholt sich der Organismus. Reparatur- und Regenerationsprozesse laufen ab und der Körper sammelt Energie für den nächsten Tag. Die Körpertemperatur sinkt ab.

Das Absinken der Körpertemperatur in der Nacht ist die Voraussetzung für die Tiefschlafphasen. Ist der Körper nachts nicht gekühlt, fehlen die Erholung bringenden Schlafphasen. Aus diesem Grund raten wir unseren Patienten, im Sommer eine Klimaanlage zu nutzen. Diese gewährleistet eine entfeuchtete, kühle Temperatur und eine ausreichende Erholung.

Auch eine ausreichende Aussschüttung des Schlafhormons Melatonin ist eine Voraussetzung für erholsamen Schlaf.

Was die Erholung ebenfalls stören kann, ist eine fehlende nächtliche Sauerstoffversorgung. Leichtes Schnarchen stört nur den Mitschläfer - stärkeres Schnarchen und Atemaussetzer sind ein Zeichen dafür, dass die Schlund- und Rachenmuskulatur so erschlafft ist, dass zu wenig Luft durch die Atemwege strömen kann. Die Unterversorgung mit Sauerstoff führt zu einer Ausschüttung von Stresshormonen, einem Anstieg des Blutdrucks und einer fehlenden Erholung in der Nacht.

Abhilfe schafft ein Training der Schlundmuskulatur (optimal ist das Spielen eines Didgeridoos). In unserer Praxis bieten wir regelmäßige Didgeridoo-Kurse an.

Traditionelle Chinesische Medizin/ Traditionelle Europäische Medizin

In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird der Mensch als Ganzes betrachtet. Grundlage der Untersuchungen ist die Unterteilung in Yin und Yang, Kälte und Wärme, Inneres und Äußeres, Schwäche und Überladung. Zusätzlich unterscheidet man 5 Funktionskreise, die verschiedenen Organen zugeordnet sind. 

Therapiert wird mit Akupunktur, Akupressur, Bewegungstherapie und Heilkräutern, welche als Tee eingenommen werden. 

Naturheilkunde, Kneipp-Anwendungen, Homöopathie oer Aderlass zählen zur Traditionellen Europäischen Medizin, die wie die TCM schon mehrere Tausend Jahre alt ist.

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